Ich will mehr Wirtschafts- und Tourismusförderung am Standort Wilhelmshaven.

In Wilhelmshaven sind die Ausgaben in den nächsten Jahren gedeckelt. Schulden machen geht nicht, deshalb müssen die Einnahmen gesteigert werden, damit wir uns in Zukunft wieder mehr leisten oder Dinge, die wir lieben, erhalten können.

Das funktioniert aber nur, wenn wir es schaffen, mit effektiven und intelligenten Programmen Wilhelmshaven für neue Firmen, vom kleinen Einzelhändler bis hin zum Global Player attraktiv zu machen. Dass es dafür bereits gute Ansätze gibt, zeigen die Investitionen eines großen ortsansässigen Gerüstbauers, oder eines international tätigen Logistikunternehmens in den Standort Wilhelmshaven.
Daneben müssen wir aber auch den Tourismus noch intensiver fördern, so dass auch hier eine echte Kaufkraftsteigerung spürbar wird. Davon profitieren alle.
Wir haben damit nicht nur die Möglichkeit, in Zukunft ruhigen Gewissens größere Ausgaben zu tätigen, sondern entlasten auch unsere städtischen Sozialsysteme, da wir Menschen wieder in Arbeit bringen und sie finanziell unabhängig machen können. Das steigert auch deren Selbstwertgefühl und Lebensfreude und senkt damit auch Krankenstände.

Ich halte nichts von punktuellen Versprechen auf Kosten Dritter, denn sind wir ehrlich, wenn ich 100 Euro in der Tasche habe, kann ich diese nur einmal ausgeben.
Der Schlüssel für viele Probleme liegt deshalb nicht in der Frage ob wir dieses oder jenes Freibad erhalten oder eine neue Buslinie von A nach B einrichten, sondern in der Neupositionierung von Wilhelmshaven als attraktiven Standort für Industrie, Einzelhandel und Tourismus und nicht zuletzt für uns Bürger*innen. Wir müssen tun, was machbar und langfristig im Sinne von uns allen ist, Klientelpolitik und kurzfristige Leuchtfeuer vermeiden. Wilhelmshaven ist eine Stadt am Meer und bietet eine Menge Möglichkeiten. Ich will diese endlich nutzen und gemeinsam mit allen Protagonisten und denjenigen, die wirklich wollen, zum Erfolg bringen, denn Wilhelmshaven kann „Meer“.

 

Konkrete Ziele und Visionen für die ich stehe

01 – Wir müssen in Wilhelmshaven ein für die Bürgerinnen nachvollziehbares Verständnis entwickeln, dass nicht alles, was wünschenswert ist, auch in absehbarer Zeit umgesetzt werden kann. Es ist unredlich, den Bürgern den Erhalt eines Freibades zuzusichern, so lange nicht klar ist, wie das finanziert werden kann oder wenn dies bedeutet, dass an anderer Stelle im Haushalt gekürzt werden muss. Die Ausgangslage ist klar und am ehesten können Wünsche erfüllt werden, wenn das dafür notwendige Geld zusätzlich verdient wird. Eine Erhöhung des Gewerbesteuersatzes ist unrealistisch, weil er schon jetzt zu hoch und für die Ansiedlung neuer Unternehmen eher abschreckend ist. Es muss also an der Einnahmenseite gearbeitet werden.

02 - Wir brauchen ein mittel- bis langfristiges Ausbaukonzept für den Jade-Weser-Port, welches auf struktureller Vielfalt basiert. Wir müssen unterschiedliche Industrien und Dienstleister ansiedeln. Vom regionalen Hero bis hin zum Global Player. Je großer die Diversität der am Hafen ansässigen Firmen und deren Leistungen ist, desto unabhängiger und stabiler kann der Hafen als Wirtschaftsfaktor für den Standort agieren und desto langfristig planbarer sind die daraus für die Stadt zu erzielenden Einnahmen.
In Rahmen dieses Konzeptes müssen auch Gespräche mit den Eigentümern und insbesondere dem Land Niedersachen geführt werden. Es muss klar herausgestellt werden, welche Standortvorteile für Wilhelmshaven als einzigen deutschen Tiefwasserhafen sprechen und dass der immense Einsatz von Steuergeldern auch den Bürgern zu Gute kommen muss.

03 - Wir brauchen ein kurz- bis mittelfristig wirksames Konzept zur Attraktivitätssteigerung unserer Innenstadt, um den Einzelhandel zu beleben, neue Geschäfte anzusiedeln und deren Vielfalt zu erhöhen. Hierzu gehören auch Aspekte wie eine Kaufkraftsteigerung bestimmter Personengruppen durch Sozial- und Arbeitsmarktprogramme, Änderungen beim Öffentlichen Personennahverkehr, bauliche Stadtplanung oder gezielte Unterstützungen bei der Betriebsansiedlung. Für einen nachhaltigen Erfolg sind viele Parameter zu berücksichtigen und deshalb müssen sich viele an einen Tisch setzen und die jeweils eigenen Stellschrauben justieren, denn am Ende haben alle etwas davon. Mein Ziel ist deshalb die Einrichtung einer überparteilichen Runde, bestehend aus Vertretern des Einzelhandels, der Verwaltung, des Rates, dem Land und unabhängigen Spezialisten, um die beste Lösung für Wilhelmshaven zu finden.

04 – Ein weiterer entscheidender Wirtschaftsfaktor für den Standort Wilhelmshaven ist der Tourismus. Auch hier müssen wir endlich raus aus dem Dornröschenschlaf. Mehr Besucher, bedeuten automatisch mehr Einnahmen und führen mittelfristig zu attraktiveren und vielseitigeren Angeboten bei unseren Einzelhändlern, Hoteliers und Gastronomen.
So wichtig die komplette Nordseeregion für uns in Wilhelmshaven auch ist, müssen wir trotzdem in einem ersten Schritt auf die Stadt und den Ausbau der eigenen Angebote setzen und unsere Stärken bewerben. Niemand der nach Wilhelmshaven kommt, wird auf einen Ausflug ins Wattenmeer verzichten, aber nicht alle, die an die Nordseeküste kommen, um im Schlamm spazieren zu gehen, besuchen automatisch auch Wilhelmshaven. Mein Ziel ist deshalb eine Fokussierung auf unsere Stadt, ohne die Region zu vergessen.
Der bereits vorliegende Tourismusplan enthält gute Ansätze, ist aber in vielen Dingen noch zu unkonkret und in meinen Augen nicht fokussiert genug.

05 – Wir müssen anfangen über den Tellerrand hinauszudenken und langfristige Visionen entwickeln. Wilhelmshaven hat bedingt durch den Standort am Meer Vor- und Nachteile. Diese müssen analysiert und mit möglichen „Konkurrenten“ verglichen werden. Aus meiner beruflichen Tätigkeit weiß ich, dass es viele Investoren gibt, für die gerade ein Standort wie Wilhelmshaven aus ökologischer und ökonomischer Sicht interessant ist. So haben wir beispielsweise eine Hochschule, auf der viele Medienberufe gelehrt werden, die aber am Standort nicht vertreten sind. Andererseits werden die etablierten Medienstandorte für produzierende Unternehmen immer teurer. Was spricht also gegen die Schaffung eines Medienparks Wilhelmshaven?
Ich stehe für neue, innovative und nachhaltige Projekte, die ich für Wilhelmshaven entwickeln möchte.  

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