Jetzt beginnt der Wahlkampf erst richtig!

Seit Donnerstag, 28.03.2019 ist es offiziell: Wilhelmshaven geht mit rekordverdächtigen 15 Kandidaten in die OB-Wahl am 12. Mai 2019.
Entgegen diverser Prophezeiungen ausgewiesener Kenner der Lokalpolitik-Szene, dass sich die Zahl der Bewerber noch dramatisch reduzieren wird, hat der Wahlausschuss alle eingereichten Wahlvorschläge bestätigt und damit die heiße Phase des Wahlkampfes eingeläutet.
Seit letzter Woche geht es nicht mehr nur um Plakate oder die Deutungshoheit bei Themen, sondern vor allem darum, mit dem Wähler im Straßenwahlkampf ins Gespräch zu kommen.

Für mich wird das eine spannende und inspirierende Zeit, denn im Gespräch mit den Bürgerinnen, geht es um wesentlich mehr als nur eine gute Image-Marketing-Kampagne auf die Straße zu bringen.
Jetzt ist es an der Zeit, all den Leuten, die, Zitat Facebook: „Mein Gesicht nicht mehr sehen können“, zu zeigen, dass ich nicht nur „mehr will“ für meine Heimatstadt, sondern dass ich auch ganz konkrete Ideen und Visionen habe und in der Lage bin diese zu realisieren.

Bei 15 Kandidaten ist es für jeden Wähler schwer zu unterscheiden, wer für was und vor allem konkret steht. Wie wir die letzten Wochen schon festgestellt haben, versprechen viele fast Alles, was der Wähler gern hören möchte.
Da verschicken Kandidaten eine Pressemitteilung nach der anderen und erklären, für was sie bei einer Wahl alles einstehen wollen.
Dabei sitzen sie selbst seit Jahren im Rat der Stadt. Da müssen wir Bürger uns natürlich zu Recht fragen, warum sie diese Forderungen denn nicht schon längst angegangen sind oder sie umgesetzt haben. Dann gibt es Kandidaten, die teilweise wie aus dem heiteren Himmel kommend erscheinen, und entweder als die „Richtigen“ oder die „Retter“ von Wilhelmshaven bezeichnet werden. Das Bemerkenswerte ist aber, dass diese Kandidaten für Parteien antreten, die entweder den aktuellen Bürgermeister stellen oder im Rat mit einander koalieren.
Aber so ist Parteipolitik. Logik und gesunder Menschenverstand geht anders. Fast könnte man glauben, dass es sich um eine neue Art von Marionettentheater handelt.

Wollen wir das?

Mir wird vorgeworfen, meine Kandidatur mit zu wenig oder gar keinem Fachwissen und der Absicht, mich persönlich bereichern zu wollen, angetreten zu haben.
Das mit dem fehlenden Wissen stimmt. Aber mal Hand aufs Herz wie soll ich den Wissensvorsprung von Kandidaten, die entweder im Rat der Stadt sitzen, den zweiten Anlauf wagen oder bereits seit Mitte 2018 offiziell kandidieren, in vier Wochen aufholen?

Das mir fehlende Hintergrundwissen in einigen Bereichen der Kommunalpolitik sauge ich täglich auf.
Ich bin rund um die Uhr unterwegs und führe Gespräche, treffe Menschen, besuche Einrichtungen und bilde mir eine eigene, unabhängige Meinung.

Ich versuche alle Herausforderungen und Probleme zu analysieren, um dann konkrete Lösungsansätze zu präsentieren. Im nun begonnenen Straßenwahlkampf erfahre ich aus erster Hand, wo es zwickt und brennt und was der Bürger von einem OB erwartet.

In unserer Stadt sind inzwischen viele frustriert und haben den Glauben verloren, dass sich mit einem neuen OB irgendwas ändert.
Am letzten Wochenende habe ich von einer Bürgerin aus Fedderwarden folgendes zu hören bekommen:

„Ach wissen sie Frau Bakir, ich höre jetzt seit Jahren vor den Wahlen immer die gleichen Versprechen, dass wir mit unserem Stadtteil besser in den Busverkehr eingebunden werden sollen. Versprechen tun es alle. Ist die Wahl vorbei sind wir wieder vergessen. Ich glaub an nix mehr, aber uns geht es trotzdem gut.“

Jeder Kommentar ist hier überflüssig. Die Aussage der Frau spricht für sich und zeigt, wie sie die aktuelle Wilhelmshavener Lokalpolitik sieht. Damit steht sie stellvertretend für eine vor allem schweigende Mehrheit in dieser Stadt.

Auch mir hat man zu Beginn meiner Kandidatur geraten solche Versprechen zu machen und auf keinen Fall mit zu klaren Aussagen zu „heiklen“ Themen in den Wahlkampf zu ziehen. Man hat mir nahegelegt, Aussagen allgemein zu formulieren, um ja keine Wählergruppe zu verprellen.

Ich bin anders, ich bin auch keine Politikerin, wie ja schon an meiner Plakat-Kampagne zu sehen ist. Ich bin ich und ich stehe zu dem, was ich bisher erreicht habe.
Gerade weil ich weiß, wie Marketing und PR funktioniert oder wie internationale Netzwerke erfolgreich auch lokal eingesetzt werden, kann ich WHV bereichern. Und glauben sie mir, nicht alles dabei ist mit Geld zu kaufen. Strategien, Kreativität, Planung, Empathie, Willens- und Durchsetzungskraft, Offenheit und Transparenz, die Fähigkeit im Team zu arbeiten, gehören genauso dazu. Das hat man oder eben nicht!

Wilhelmshaven hat eine gut funktionierende Verwaltung, die am Kopf weder Opportunisten, den „richtigen“ Häuptling noch den „Retter aus der Not“ benötigt. Sie braucht zuallererst einen Menschen, der verbindet, motiviert, mitnimmt, seine Mitarbeiter fördert.

Wohlgemerkt nicht für die eigenen Interessen oder die seiner „Freunde“
(Aktueller Bezug: Die in Oldenburg ausgesprochenen Schuldsprüche im Gerichtsverfahren gegen ehemalige Amtsträger dieser Stadt).

Darüber werde ich mit den Bürgern im Straßenwahlkampf sprechen.
Wer mich kennenlernen will, hat bis zu Wahl Gelegenheit, mich zu treffen, mit mir zu reden oder Auge in Auge zu diskutieren. Auf der Straße oder im Robert-Koch-Haus. Ich werde jede Frage beantworten. Fragen und Antworten zu Themen, die viele Bürger interessieren, werden auf meiner Website veröffentlicht. Genauso gehe ich auf jede konstruktive Anregung ein.

Auch lade ich all meine Facebook-Kritiker ein, den heimischen PC mal links oder auch rechts liegen zu lassen und sich einem persönlichen Diskurs mit mir zu stellen. Ich würde mich freuen. Am Ende wollen wir doch alle nur das Gleiche … ein lebenswertes, weltoffenes und erfolgreiches Wilhelmshaven.

Wir sehen uns im wahrsten Sinne des Wortes auf der Straße.

Eure Jacqueline Bakir Brader

 

Hier sind die ersten Bilder von letztem Wochenende

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Mein Hauptquartier


Robert-Koch-Haus
Virchowstraße 17
26382 Wilhelmshaven

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